Stadtmauer

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Ursprünglich bestand eine römische Stadtmauer, die 50 bis 70 n. Chr. entstand und bis ins Mittelalter erhalten blieb. Als Colonia Claudia Ara Agrippinensium (CCAA) um 89 Hauptstadt der Provinz Niedergermanien wurde, entsteht an der Stadtmauer an der Rheinseite der Palast des Stadthalters. Er wird Praetorium genannt. Diese alte Stadtmauer war insgesamt 4 Kilometer lang, und 7,80 Meter hoch. Sie hatte 9 Tore und 22 Türme. Teile sind erhalten geblieben, z.B der Römerturm oder die Burgmauer.

Die heutige Stadtmauer wurde im Zuge der dritten Stadterweiterung um 1180, bei der das Stadtgebiet auf 400 Hektar erweitert wird, errichtet und etwa um 1220 vollendet. Zu dem Zeitpunkt ist Köln mit 40.000 Einwohnern die größte Stadt des Römischen Reiches. 1881 wird sie im Zuge einer weiteren Stadterweiterung abgerissen bzw. gesprengt.

Sie war seiner Zeit die größte Stadtbefestigung des Mittelalters, ihre Gesamtlänge betrug 7.500 Meter. Sie bestand aus 12 Torbögen, 52 Wehrtürmen und 12 weiteren Toren zum Rheinufer. Die Preußen bestanden darauf, dass Teile davon erhalten werden, so sind die Mauerabschnitte Gereonswall (Neustadt-Nord), Kartäuserwall und an der Bottmühle noch erhalten.

Heute existieren auch noch 5 Tore: Eigelsteintorburg (Neustadt-Nord), Hahnentorburg (Neustadt-Nord), Ulrepforte, Severinstorburg und Bayenturm. Die heutigen Ringenstraßen verlaufen parallel zur ehemaligen Stadtmauer.

Weblinks

Quelle

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